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20.000 € Schmerzensgeld ohne immateriellem Vorbehalt
Fall-Nr.: 105623  aus dem Jahr  2019 Geschlecht: weiblich       Geburtsjahr:
Ausgangspunkt der Verletzung: Arzthaftung Mitverschulden: nein
Hauptverletzungen: Hallux Valgus

Nebenverletzungen:

Todesfolge: nein
Anwalt: RA Ciper LLM
Gesamtdauer der Krankheit: k.A. Dauerschaden: nein
Krankenhausaufenthalt: k.A. Minderung der Erwerbsfähigkeit keine
Arbeitsunfähigkeit: k.A. Geldrente monatlich in Euro: nein
Vergleich (gerichtlich)
Gerichtstyp: Landgericht Stadt: Hannover
Aktenzeichen Gericht: 19 O 85/16
Fallbeschreibung: Chronologie: Die Klägerin litt unter einem Hallux Valgus beidseits und begab sich in die Behandlung des Beklagten. Anlässlich der Operation übersah der Beklagte einen Schraubenüberstand, woraufhin sich eine Arthrose entwickelte. Zudem entwickelte sich bei der Klägerin eine Infektion im Fuß, da der Beklagte keine erforderliche Antibiotikaprophylaxe vorgenommen hatte. Verfahren: Nachdem der Beklagte im vorgerichtlichen Stadium jegliche Fehler und Verantwortung für die entstandenen Schäden von sich gewiesen hatte, bestätigte der vom Landgericht Hannover beauftragte Sachverständige diese indes, woraufhin das Gericht den Parteien einen Vergleich vorschlug. Die Gesamtschadenhöhe liegt bei rund 20.000,- Euro. Anmerkungen von Ciper & Coll.: Immer wieder kann es bei Hallux Valgus Operationen zu unerwünschten Ergebnissen kommen, so wie hier. Es handelt sich mithin nicht um eine reine Routineoperation, sondern um einen operativen Eingriff, der mit zahlreichen Risikofaktoren behaftet ist, stellen RA Marius B. Gilsbach LLM und RA Dr. D.C.Ciper LLM, beide Fachanwälte für Medizinrecht klar.
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