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50.000 € Schmerzensgeld ohne immateriellem Vorbehalt
Fall-Nr.: 104607  aus dem Jahr  2018 Geschlecht: weiblich       Geburtsjahr: 1940
Ausgangspunkt der Verletzung: Arzthaftung Mitverschulden: nein
Hauptverletzungen: Hüftpfannenwechsel, postoperative Infektion

Nebenverletzungen:

Todesfolge: nein
Anwalt: RA Dubitscher
Gesamtdauer der Krankheit: k.A. Dauerschaden: ja
Krankenhausaufenthalt: 3 Monate Minderung der Erwerbsfähigkeit keine
Arbeitsunfähigkeit: ja Geldrente monatlich in Euro: nein
Vergleich (außergerichtlich)
Versicherung: Allianz Versicherungsbewertung: 2
Niederlassung der Versicherung: Hamburg Dauer der Vergleichsverhandlung: 11 Monate
Abrechnungsbasis Geschäftsgebühr (Nr.: 2300VV-RVG) 1,5
Fallbeschreibung: Nach einem Hüftpfannenwechsel stellte sich eine postoperative Entzündung ein. Laut MDK-Gutachten wurden mehrere Anzeichen vorwerfbar übersehen, jeweils einfach behandlungsfehlerhaft, in Summe aber grob fehlerhaft. Bei Lebensgefahr folgten vier Nach-Operationen in einem 2,5 Monate währenden Krankenhausaufenthalt, und trotzdem kann die Patientin nur kurze Wege hinkend in der Wohnung zurücklegen, indem sie sich an Möbelstücken festhält, außerhalb der Wohnung nur kurze Wege mit Rollator. Die Beinverkürzung bewirkt einen Beckenschiefstand und Rückenschmerzen.
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