Zurück Drucken


6.000 € Schmerzensgeld ohne immateriellem Vorbehalt
Fall-Nr.: 103594  aus dem Jahr  2015 Geschlecht: weiblich       Geburtsjahr: 1962
Ausgangspunkt der Verletzung: Arzthaftung Mitverschulden: nein
Hauptverletzungen: verspätete Diagnose eines Mammakarzinoms

Nebenverletzungen:

Todesfolge: nein
Anwalt: RAin Schweitzer
Gesamtdauer der Krankheit: 18 Monate Dauerschaden: nein
Krankenhausaufenthalt: k.A. Minderung der Erwerbsfähigkeit keine
Arbeitsunfähigkeit: k.A. Geldrente monatlich in Euro: nein
Vergleich (außergerichtlich)
Versicherung: Deutsche Ärzteversicherung Versicherungsbewertung: 2
Niederlassung der Versicherung: Köln Dauer der Vergleichsverhandlung: 2 Monate
Abrechnungsbasis Geschäftsgebühr (Nr.: 2300VV-RVG) 1,3
Fallbeschreibung: Ein Mammakarzinomrezidiv wurde verspätet erkannt und dadurch die adäquate Behandlung verzögert. Durch die verspätete Diagnose ist der Mandantin ein gesundheitlicher und psychischer Schaden zugefügt worden. Die Diagnoseverzögerung hat annährend 1 ½ Jahre betragen. Die Mandantin hat während dieser langen Zeit des Nicht-Erkennens unter einer extremen seelischen Belastung gelitten, da sie immer das Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmt. Dadurch, dass der Krebs so lange nicht erkannt wurde, ist eine erhebliche, negative Prognose für die Zukunft zu besorgen. Die Notwendigkeit der Brustamputation war nicht auf die Verzögerung zurückzuführen, sondern hätte auch bei rechtzeitigem Handeln erfolgen müssen. Geltend gemacht war neben dem Schmerzensgeld ein Verdienstausfallschaden aus dem Verlust eines Nebenjobs. Verglichen wurde die Angelegenheit mit 6.000,00 €.
© 2008 Solacium GmbH | Alle Rechte vorbehalten |  Datenschutzerklärung |  Impressum