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125.000 € Schmerzensgeld ohne immateriellem Vorbehalt
Fall-Nr.: 103600  aus dem Jahr  2018 Geschlecht: weiblich       Geburtsjahr:
Ausgangspunkt der Verletzung: Arzthaftung Mitverschulden: nein
Hauptverletzungen: inkomplettes Querschnittsyndrom nach verkanntem Bruch

Nebenverletzungen:

Todesfolge: nein
Anwalt: RA Vachek
Gesamtdauer der Krankheit: k.A. Dauerschaden: ja
Krankenhausaufenthalt: k.A. Minderung der Erwerbsfähigkeit 100,00 %
Arbeitsunfähigkeit: k.A. Geldrente monatlich in Euro: nein
Vergleich (außergerichtlich)
Versicherung: Versicherungskammer Bayern Versicherungsbewertung: 2
Niederlassung der Versicherung: Münnchen Dauer der Vergleichsverhandlung: 6 Monate
Abrechnungsbasis Geschäftsgebühr (Nr.: 2300VV-RVG) 2,0
Fallbeschreibung: Bei der Mandantin kam es während eines stationären Aufenthalts zu einem nächtlichen Sturz, bei dem die Mandantin mit dem Rücken auf dem nassen Boden aufschlug. Maßnahmen zur Abklärung etwaiger Sturzverletzungen wurden nicht unternommen und auf die zunehmenden Schmerzen der Mandantin nicht reagiert. Eine Röntgenuntersuchung wurde erst eine Woche nach dem Strurz vorgenommen. Hierbei zeigte sich eine Deckplattenimpressionsfraktur BWK 12. Dennoch wurde eine weitere Behandlung unterlassen und insbesondere keine chirurgische Intervention unternommen. Es bildete sich in der Folgezeit eine Berstungsfraktur mit Einegnung des Spinalkanals aus, die zu einem inkompletten Querschnittsyndrom führte. Die Mandantin ist seitdem bei allen Verrichtungen des täglichen Lebens auf fremde Hilfe angewiesen. Der Gesamtzahlbetrag beläuft sich auf EUR 175.000,00.
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