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10.000 € Schmerzensgeld mit immateriellem Vorbehalt
Fall-Nr.: 103591  aus dem Jahr  2017 Geschlecht: weiblich       Geburtsjahr:
Ausgangspunkt der Verletzung: Arzthaftung Mitverschulden: nein
Hauptverletzungen: Deformität der Nase

Nebenverletzungen: Narbenbildung, chronischer Schnupfen

Todesfolge: nein
Anwalt: RA Vachek
Gesamtdauer der Krankheit: k.A. Dauerschaden: nein
Krankenhausaufenthalt: k.A. Minderung der Erwerbsfähigkeit keine
Arbeitsunfähigkeit: k.A. Geldrente monatlich in Euro: nein
Urteil
Gerichtstyp: Landgericht Stadt: München
Aktenzeichen Gericht: 9 O 3539/17
Fallbeschreibung: Bei der Patientin wurde eine plastische Korrektur der Nase vorgenommen, Hierbei wurde auf die Verwendung sog. spreader grafts verzichtet und ein knorpeliger Nasenrücken mit Narbenbildung verursacht. Bei den Kontrollterminen verfügte der Arzt bereits nicht mehr über eine Approbation. Zudem wurden erhebliche Hygienemängel festgestellt. Eine Risikoaufklärung über die kosmetische Operation hat nicht stattgefunden. Die Patientin leidet unter einem chronischen Schnupfen sowie deutlich sichtbaren Narben am Nasenrücken. Neben einem Schmerzensgeld wurden der Patientin auch die Kosten einer notwendigen nochmaligen Korrektur der Nase in Höhe von weiteren EUR 10.234,00 zuerkannt.
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