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60.000 €  Schmerzensgeld
Fall-Nr.: 102566  aus dem Jahr  2016 Stadt: Arnsberg
Hauptverletzungen: Fundamentaler Diagnoseirrtum - Knöcherne Verletzung des Radiusköpfens und Verletzung im Bereich des Capitulum humeri mit Beteiligung der Wachstumsfuge
Fallbeschreibung: Unser damals 14jähriger Mandant zog sich eine Ellenbogenverletzung zu. Der behandelnde Arzt übersah auf den Röntgenbildern die deutlichen sogenannten Pat-pad-signs (Fettpolsterzeichen) und diagnostizierte eine Verstauchung oder Zerrung. Tatsächlich war es aber zu einer knöchernen Verletzung des Radiusköpfchens und einer Verletzung des Capitulum humeri mit Beteiligung der Wachstumsfuge gekommen. Mangels Ruhigstellung verschob sich die Fraktur weiter und verheilte in Fehlstellung, so dass drei Nachoperationen erforderlich waren. Auch das Handgelenk war betroffen. Die Ulna musste verkürzt und das Radiusköpfchen entfernt werden. Die Funktion des Ellenbogens und die Belastbarkeit des Arms sind dauerhaft eingeschränkt. Mit einer zukünftigen Verschlechterung ist zu rechnen. Bei richtiger Diagnose und entsprechender fachgerechter Behandlung wäre die schwere Ellenbogenverletzung - so der Sachverständige - vermutlich dauerhaft und ohne Folgen ausgeheilt.

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