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25.000 €  Schmerzensgeld
Fall-Nr.: 102581  aus dem Jahr  2017 Stadt: Köln
Hauptverletzungen: Verzögerte Überweisung zur Biopsie
Anwalt: RAin Bals
Fallbeschreibung: Bei dem Kläger wurde ein Tumor an der Mandel ca. 6 Monate verspätet diagnostiziert. Nach den Feststellungen des außergerichtlich beauftragten Gutachters hätte bei frühzeitiger Erkennung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit noch ein Tumor im Vorstadium bestanden. Es wäre voraussichtlich die lokale Resektion mit Beschränkung auch die Tonsille (Mandel) möglich gewesen. Dem Patienten hätten eine umfangreiche operative Resektion, ein Luftröhrenschnitt nach der OP, eine mit großen Schmerzen verbundene Brachytherapie, möglicherweise sogar die kombinierte Radio-Chemotherapie, unter deren Folgen der Patient bis heute massiv leidet, erspart bleiben können. Das immaterielle Zukunftsrisiko wurde schmerzensgelderhöhend berücksichtigt, denn bei zeitnaher Reaktion hätte sich eine bessere Prognose für den Patienten im Hinblick auf die Gefahr eines Rezidivs darstellen lassen.

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